Für eine kleine, feine Tour geht es wieder einmal ins Chiemgau. Dort geht es dann mit der Gruppe vom Parkplatz der Bundesstraße nach Aschau los. Bereits nach wenigen Metern auf der breiten Forststraße biegen wir nach link zum Fluss hinunter ab um einen schönen Waldsteig hinauf zu wählen. Dieser ist etwas schmal und abenteuerlich aber auch deutlich schöner. Nachdem wir den Bach übquert haben, folgen wir zunächst in schmalen Serpentinen den Weg am Berghang hinauf.
Dann quert der Weg nun entlang des Hangs mit stetigem Anstieg nach Osten. Ein paar schmale Querungen sind durch vorangegangene Murenabgänge etwas rutschig und eine leichtee Felskraxlpassage gibt es zu überwinden. Nach einer guten Stunde queren wir die normale Forststraße erneut aber verlassen sie direkt wieder auf dem weiterführenden schmäleren Wanderweg, der wieder hinein in den Wald und weiter steil bergauf geht. Hier gibt es jetzt zunehmend Alt-Schnee und wir stampfen eine Wiese empor. Nach einer Weile taucht eine kleine Hütte mit wundervoller Aussicht auf den gegenüberliegenden Berg auf. Wir rasten kurz.
Dem Weg weiter folgend geht es dann empor auf die höher gelegenen Hofbauernalm. Eine gute Aussicht bietet sich hier oben und die geschlossene Hütte nutzen wir für ein Kaffepäuschen. Von hier zum Gipfel der Sonnwendwand ist es nun auch nicht mehr weit (etwa 20 minuten). "Zum Gipfelkreuz" weißt uns ein Schild den Weg wieder hinein in den Wald. Mitten in dem Wald muss eine letzte Steilstufe erklummen werden. Zwischen 2 Felswänden schlägelt sich der Weg nun äußerst steil ein Stück hinauf.
Oberhalb verlassen wir den Wald erneut und sehen vor uns jetzt das Gipfelkreuz. Nach den Gipfelbildern steigen wir über den gleichen Weg wieder hinab: Das steile Stück ist jetzt im Schnee besonders rutschig, Stöcke und Grödel empfehlen sich! Der Axel fährt irgendwo anders mit seinem Splitboard ab. Wieder zurück an der Alm nehmen wir nun den Abstieg über die Forststraße. Dieser folgen wir nun auf der gegenüberliegenden Seite des Baches in dessen Schlucht hinein. Hier geht es gemütlich dahin ohne irgendwelche Besonderheiten.
Fast wieder ganz unten bestaunen wir noch ein paar Lawinen-Haufen die in der Vergangenheit abgegangen waren. Bei hoher Warnstufe würde ich diesen Weg nicht gehen, denn man ist genau ziwschen den Steilhängen. Nach kurzer Zeit sind wir dann auch schon wieder zurück am Parkplatz.